Rock am Ring: Ins Wasser gefallen?

Nach wohl dramatischen Szenen, als in der Nacht von Freitag auf Samstag eine Gewitterzelle nichts besseres zu tun hatte, als sich über dem Gelände des Rock am Ring auszutoben – ausgerechnet beim 30. Jubiläum – sind die Veranstalter, die Feuerwehr und die Polizei mit Aufräumarbeiten beschäftigt. In der Nacht musste der Auftritt von Fritz Kalbrenner abgebrochen werden.

Die Veranstalter sprechen von 33 Verletzten, die in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden, aber wohl alle im Laufe des Tages wieder entlassen werden können oder schon sind. Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer und der Innenminister Roger Lewentz waren auch schon vor Ort und lobten die Zusammenarbeit von Veranstalter, Rettungs- und Ordnungskräften.

Rock am Ring: Ins Wasser gefallen?

Veranstalter Marek Lieberberg gibt sich auf der Rock am Ring Webseite aber hoffnungsvoll für den Fortgang des Festivals:

Wir glauben, dass in den nächsten Stunden das gesamte Wasser im Boden versickert sein wird. Dies wird zu einer Verbesserung der Situation beitragen. Wir sind mit allen Kräften darum bemüht notwendige Reparaturen vorzunehmen und weiteres Personal und Material zum Einsatz zu bringen. Obwohl auch unsere Produktionsbereiche vom Wetter gebeutelt worden sind glauben wir, dass unser Programm wie geplant über die Bühne geht, und zwar auf allen Bühnen.

Weitergehen dürfte es demnach mit der Band Sondaschule ab 14:15 Uhr, bis zu den Headlinern des Abends (The Prodigy, Deichkind) sollte aber auf jeden Fall genug Zeit sein, alles wieder am laufen zu haben.

Chapeau, Rock am Ring, für das Wegstecken so eines Unwetters. Das hätten lange nicht alle geschafft…

KEINE KOMMENTARE