Roger Waters ‚Comfortably Numb‘ Live

Für den Konzertfilm „The Wall“ hat Roger Waters Pink Floyds „Comfortably Numb“ neu interpretiert. Nicht nur die Musik, sondern auch den Text. Robbie Wyckoff singt, was in der ursprünglichen Version von David Gilmour gesungen wurde. Der Song, der ungefähr eine Minute länger ist, als die original Albumfassung, wird auf dem Soundtrack des Films vertreten sein, der ab kommenden Freitag im Handel erscheint.

In einem Interview scherzte der Sänger darüber, dass er ja eigentlich eher düsteres Material schreibt: „Die Leute fragen mich ‚Warum schreibst Du ständig so dunkles Zeug?‘ und ich antworte: ‚Nächste Frage!'“ „Oder ich sage ‚Du suchst Dir nicht aus, was Du malst. Wenn Du eine Vision hast, dann verdammt noch eins malst Du genau das und Du bist einfach nur glücklich darüber, dass Du einen Geistesblitz hattest, der dazu passte.'“

Über die Rückschläge in seiner Kariere sagte er, indem er das letzte Pink Floyd Album „The Final Cut“ (1983) herausgriff, dass es einige Dinge in der Produktion gäbe, mit denen er nicht wirklich glücklich sei. Das Album sei etwas sperrig und schwerfällig und der Sound des Schlagzeugs gefällt ihm gar nicht. Wenn er das Album neu auflegen könnte, würde er es „natürlicher“ machen was den Aufbau angeht und er würde diese riesigen Dynamiken nicht wiederholen.

Die Bedeutung von „The Wall“ hat sich insgesamt im Laufe der Zeit für Roger Waters verändert. Seiner Meinung nach verändert sich der Kontext, auch wenn die Geschichte als solche dieselbe bleibt. Wenn Leute sich den Film ansehen, dann hofft Waters, dass die Leute zueinander sagen „Weißt Du was? Wir sind eine Gemeinschaft. Wir sind viele. Es gibt eine ganze Menge von uns.“

Roger Waters The Wall wurde produziert von Nigel Godrich (u. a. Radiohead) und enthält Aufnahmen aus Konzerten von überall auf der Welt von 2010 bis 2013 und erscheint am 20.11.2015 bei Columbia / Sony

KEINE KOMMENTARE