19.08.17, 16:43 Uhr
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Über: Dance

Dance / Dance Music

Dance steht synonym für elektronische Tanzmusik (Electronic Dance Music / EDM). Der Begriff umfasst eine Fülle von speziell auf Tanzbarkeit hin konzipierten Musikstilen, die sich fast ausschließlich elektronischer Instrumente wie Synthesizer und Sampler, sowie seit den 1990er Jahren auch Native Processing (softwarebasierte Musikerzeugung in Form von Softwaresynthesizern und Softwaresamplern) bedienen. Meistens sind dabei alle Klänge, meistens mit Ausnahme eventuell vorhandener Gesangsstimmen, synthetisch erzeugt. Oft werden nichtelektronische Instrumente in Form von Samples in das Arrangement mit eingebaut. Akustische Instrumente wie Gitarren und Schlagzeug kommen hingegen nur sehr selten zum Einsatz. Schlagzeuge werden in der Regel durch Drumcomputer oder Samples ersetzt.

Als Synonym für elektronische Tanzmusik hat sich während der 2000er Jahre der Begriff „Dance Music“ bzw. „Dance“ eingebürgert. Dieser Begriff bezeichnet besonders im nicht-englischsprachigen Raum vor allem die Mainstream-Stile der elektronischen Tanzmusik, zum Beispiel Dance-Pop, Italo Disco, Euro Disco und Eurodance.

Im Laufe der 2010er Jahre wurde der Begriff erweitert und umfasst inzwischen auch aggressivere und tanzbare Varianten der House-Musik. Ausschlaggebend dafür war die steigende Beliebtheit der Festival-Szene. Der Begriff umfasste in erster Linie die Genres Progressive- und Big-Room-House.

In Teilen der Musikkultur ist der Begriff „Electronic Dance Music“ (EDM) oft stark negativ belegt. Obwohl Techno formal eigentlich selbst zu EDM zählt, wird darunter jedoch in Abgrenzung eine insbesondere für das Massenpublikum in den USA konzipierte, stark kommerzialisierte Variante des House verstanden, wie sie von DJs wie David Guetta, Calvin Harris, Bob Sinclar oder Avicii vertreten wird. Die Szene der elektronischen Underground Musik grenzt sich selbst scharf vom EDM ab.

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