19.04.18, 10:01 Uhr
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Über: Death-Rock

Death-Rock

Death-Rock, auch Death-Punk genannt, bezeichnet eine in den späten 1970ern in den Vereinigten Staaten entstandene Musikbewegung, welche sich dem Post-Punk unterordnet.

Der Death-Rock entwickelte sich im amerikanischen Post-Punk parallel zum britischen Gothic Rock. Gleichzeitig bezog der amerikanische Death-Rock auch Einflüsse aus Hard– und Shock-Rock mit ein, der im britischen Gothic Rock weniger in Erscheinung trat. Ein wesentlicher Vorreiter für beide Stile waren neben Iggy Pop und David Bowie The Cramps und David Letts, der als Dave Vanian mit der britischen Punk-Band The Damned auftrat und die Ästhetik der aufkeimenden Szene mit seinem Vampir-Outfit und Friedhofsästhetik beeinflusste.

Anfang der 1980er Jahre entwickelten sich zwei wesentliche Strömungen im Death-Rock. Während der Horrorpunk der frühen Vertreter als eine selbstironisch inszenierte Punk-Variante mit Elementen aus Surf-Rock und Rockabilly begann, spielten manche Bands eine dem britischen Gothic Punk ähnliche Mixtur aus tiefem schwerem Bass, tribalartigem Schlagzeug sowie kratzend- und quietschend-polternder Gitarre, mit Einflüssen aus Hard Rock und Schock-Rock. Insbesondere die ersten Veröffentlichungen von Christian Death veränderten den im Punk verankerten Klang des Death-Rock nachhaltig und prägten somit ein Gegenstück zum britischen Gothic Rock.

Bis zur Mitte der 1980er Jahre hatte sich die Death-Rock-Szene von Los Angeles zerschlagen. Die meisten Interpreten des Death-Rock orientierten sich um oder verschwanden von der Bildfläche, so dass um 1984 die erste Hochphase des Stils zum Erliegen kam. Spätestens Mitte der 1980er Jahre verlor der Begriff Death-Rock endgültig an Einfluss und wurde mit dem Terminus Gothic Rock gleichgesetzt.

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