Alanis Morrisette

Alainis Morissette

Alanis Nadine Morissette, geboren am 01.06.1974, ist eine kanadisch-US-amerikanische Sängerin, die von 1977 bis 1981 in Heiligenzell im Schwarzwald lebte. Im Februar 2005 erhielt Alanis Morissette die US-amerikanische Staatsbürgerschaft, ohne ihre kanadische aufzugeben. Im Alter von neun Jahren sah Alanis Morrisette einen Auftritt des Folk-Duos Lindsay und Jacqui Morgan. Der spornte sie an, ihnen nachzueifern. Sie nahm eins ihrer selbstgeschriebenen Lieder auf Kassette auf. Die mit Alanis’ Eltern befreundete Lindsay Morgan spielte die Begleitmusik dazu ein und ermöglichte ihr, den Song im Studio einzusingen. 1984 machte Alanis erste Schauspielerfahrungen durch die kanadische Kindersendung “You Can’t Do That on Television”. Mit der Gage finanzierte sie ihre erste Single Fate Stay with Me.

Unter dem Namen Alanis Nadine trat sie Anfang der 1990er in der US-amerikanischen Castingshow Star Search auf. Sie schied jedoch bereits in der ersten Runde aus. Ihr erstes Album erschien 1991 unter dem Namen “Alanis”. Der Name wurde gewählt, um eine mögliche Verwechslung mit der kanadischen Sängerin Alannah Myles zu vermeiden. Die erste Singleauskopplung war “Too Hot”. Sie erreichte Platz 14 der kanadischen Charts und wurde in drei Rubriken bei den Juno Awards nominiert. Single of the Year, Best Dance Record und Most Promising Female Vocalist. Letztere Auszeichnung gewann sie auch.

1995 veröffentlichte Alanis Morissette ihr erstes internationales Album “Jagged Little Pill”, das einen unerwartet großen Erfolg hatte. Das Album verkaufte sich weltweit mehr als 30 Millionen Mal. Davon allein 16 Millionen Mal in den USA, drei Millionen Mal in Großbritannien und eine Million Mal in Kanada. Morisette gewann bei den Grammy Awards 1996 in den Rubriken Album of the Year und Best Rock Album. Außerdem gewann sie in Best Female Vocal Performance und bester Rock-Song für You Oughta Know. 1998 steuerte sie den Song “Uninvited” zum Soundtrack von Stadt der Engel bei, der mit zwei Grammys ausgezeichnet wurde.

Mit dem Hit “Hands Clean” (2002) versuchte Alanis Morrisette nach eigenen Aussagen, eine Beziehung zu einem ungefähr 30 Jahre alten Mann zu verarbeiten, die sie im Alter von 14 Jahren gehabt habe. Während die Strophen die damalige Sicht des Liebhabers wiedergeben, beinhaltet der Refrain Morissettes Antwort aus der Gegenwart.

2005 veröffentlichte sie den Song “Wunderkind” für den Film “Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia”. Der brachte ihr in der Kategorie Bester Filmsong eine weitere Nominierung bei den Golden Globe Awards 2006 ein. Der Song “Not As We” aus dem 2008 veröffentlichten Album “Flavors of Entanglement” wurde in der Fernsehserie “Dr. House” und “Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen” verwendet. Am 28. Februar 2010 trat sie auf der Abschlussfeier der XXI. Olympischen Winterspiele in Vancouver mit dem Titel Wunderkind auf. Im selben Jahr wurde “I Remain” als Titelsong für den Film “Prince of Persia: Der Sand der Zeit” ausgewählt.

1999 spielte sie neben Matt Damon, Ben Affleck und Alan Rickman im Kevin-Smith-Film “Dogma” die Rolle von Gott. Sie beteiligte sich auch am Soundtrack dieses Films. Dieselbe Rolle spielt sie im Film “Jay und Silent Bob schlagen zurück”. Alanis Morissette trat darüber hinaus in der Fernsehserie Sex and the City auf. Außerdem hatte sie einen Auftritt in dem Cole-Porter-Porträt “De-Lovely”. Im Mai 2006 stand sie in London auf der Theaterbühne, wo sie eine Gastrolle im Stück “The Exonerated” übernahm. Außerdem hatte sie 2006 in der Serie “Nip/Tuck” eine Gastrolle. 2009 spielte sie in “Weeds” in sieben Episoden der fünften Staffel mit.

Alanis Morissette beteiligte sich gemeinsam mit Keanu Reeves an dem Dokumentarfilm “The Great Warming” (2006), der die globale Erwärmung thematisiert. 2008 erhielt sie den Energy Globe Award für ihr Engagement für die Umwelt. Seit Januar 2016 ist Alanis Morissette Kummerkastentante der englischen Tageszeitung The Guardian.

Alanis Morrisette offizielle Webseite

Artikel zur Künstlerin

Alanis-Morissette - Havoc and Bright Lights - Cover

Alanis Morrisette – Havoc And Bright Lights: Gutes muss nicht immer laut sein.

Es solchen Pop und es gibt Alanis Es gibt einen Unterschied zwischen Musik die ich nicht mag, weil sie schlecht gemacht ist und Musik, die mir einfach so nicht gefällt. Von beidem gibt es eine...

KEINE KOMMENTARE