23.09.17, 16:34 Uhr
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Review

Review - Das Herz von Polyprisma

Reviews oder Rezensionen sind ein Hauptbestandteil von Polyprisma. Ein Review oder eine Rezension ist ein subjektiver Eindruck, eine Meinung. Polyprisma rezensiert ausschließlich, was uns gefällt. Darum gibt es auf Polyprisma keine Verrisse zu lesen. Nicht etwa, weil Polyprisma unkritisch wäre, im Gegenteil. Wir haben einen sehr eigenen und auch sehr eigenwilligen Geschmack, aber wir wissen eben auch, dass sich über Geschmack nicht streiten lässt. Deshalb halten wir es für Zeitverschwendung, negative Texte über Dinge zu schreiben, die uns gar nicht gefallen, sondern beschäftigen uns lieber mit den Sachen, die wir mögen, die wir toll finden und schreiben Reviews und Rezensionen dazu. Kurz gesagt: Wenn es auf Polyprisma rezensiert wird, ist es mindestens "gut".

Der Begriff Review

Auch wenn sich der Begriff "Review" eingebürgert hat, eigentlich ist er nicht ganz richtig. "Review" ist die englische Form des deutschen Wortes "Rezension" (von lateinisch "recensio" für "Musterung") oder "Besprechung". In der Regel ist ein Review / eine Rezension / eine Besprechung eine in Druckerzeugnissen oder digitalen Medien oft schriftlich niedergelegte, zuweilen aber auch mündlich in Funk, Film oder Fernsehen veröffentlichte Form einer Kritik, die einen bestimmten Gegenstand eines abgegrenzten Themenfeldes behandelt. Im Allgemeinen werden darin Inhalte wissenschaftlicher Erkenntnisse oder kultureller Schöpfungen, wie beispielsweise Bücher, Filme, Bilder, Tonträger, sonstige Kunstwerke, Konzerte, Theateraufführungen sowie Computerspiele oder Software ihrer Entwicklung nach beschrieben, analysiert und bewertet. Auch strukturierte Kritiken über Gebrauchsgüter werden zu den Rezensionen gezählt. Bei Polyprisma sind dies weit überwiegend Reviews zu mit Musik verwandten Themen.

Teil des Feuilletons

Als Teil des Feuilletons erscheinen Rezensionen (oder eben "Reviews") zeitnah kurz vor oder nach der Veröffentlichung ihres Betrachtungsgegenstandes. Während jedoch zum Beispiel bei einer Filmkritik Vorabbesprechungen durchaus üblich sind, wollen Buchverlage für Literaturkritiken bzw. Buchbesprechungen meist einen Zeitpunkt für diese erst nach Bucherscheinung vorgeben. Bei Musik ist das sehr kompliziert. Manchen Labels und Musikern ist es egal, andere wiederum verbieten jegliche Äußerung bis zu einem bestimmten Datum. Wann wir etwas rezensieren, ist deshalb nicht nur von unserer Lust und Laune abhängig, sondern auch von Faktoren weit außerhalb unserer Kontrolle.

Black Country Communion BCCIV Review

Black Country Communion – BCCIV

Hughes, Sherinian, Bonham und Bonamassa wollen es nochmal wissen Rock wurde im Laufe der Jahre immer mehr zum Mainstream. Diesem auch ökonomischen Zwängen geschuldeten Druck haben sich immer mehr Bands gebeugt. Siehe Nickelback. Black County...
The Horrors V Review

The Horrors – V

Es war einmal, in einem Land weit fort von hier.... Vor zehn Jahren war Indie eine riesen Sache in England. Die Pigeon Detectives sind in den Top 20. Razorlight hat gerade fünffach Platin eingesackt. Newsweek...
Andre Cymone 1969 Review

Andre Cymone – 1969

Geschichte wiederholt sich Man muss schon ein wenig Fan des am 21.04.2016 viel zu früh verstorbenen Prince sein, um aus dem Stand die Verbindung zwischen ihm und Andre Cymone herstellen zu können: Er und Prince...
Soror Dolorosa Apollo Review

Soror Dolorosa – Apollo

Das dritte Album Album der "schmerzhaften Schwestern" Soror Dolorosa spielen auf ihrem neuen Album einen heute von wenigen Bands gespielten Gothic Rock, der sich eher am Post-Punk, Death Rock und Cold Wave orientiert und deshalb...
The Loranes 2nd Review

The Loranes – 2nd

Nachfolger von Trust Das Kreuz mit dem Namen des zweiten Albums geht auch an den Loranes nicht vorbei. Nach dem Debüt Trust (2015) steht jetzt das kurzerhand "2nd" genannte Album im Regal: The second, das...
Sparks Hippopotamus Review

Sparks – Hippopotamus

Ich wünschte, Du wärest lustig (und könntest diese Anspielung verstehen) In den mehr als vierzig Jahren ihrer Kariere haben sich die Sparks immer wieder dramatisch verändert. Versuchte das Duo aus Los Angeles anfangs noch irgendwie...
Red Mountains Slow Wander Review

Red Mountains – Slow Wander

Skandinavische Wüste Ihr konstanter, rollender Rhythmus, das jammend klingende Fundament und der warme psychedelische Einschlag erinnert eher an Kalifornien, vielleicht an Palm Springs. Aber Red Mountains stammen nicht aus der Wüste, sondern aus dem ganz...
Foo Fighters Concrete And Gold Reviw

Foo Fighters – Concrete And Gold

Retro-progressive Werkschau mit kritischen Fragezeichen Die Foo Fighters haben sich einen Platz im Rock-Olymp erarbeitet, von dem sie wahrscheinlich niemand zu Lebzeiten verdrängen kann. Dave Grohl (Vocals, Gitarre), Pat Smear (Gitarre), Nate Mendel (Bass), Taylor...
Deutsch Amerikanische Freundschaft Das Ist DAF Review

D.A.F. – Das Ist DAF

Ein Mythos, der Musikgeschichte schuf 1978 gründeten Robert Görl, Gabriel "Gabi" Delgado-López, Kurt "Pyrolator" Dahlke und Wolfgang Spelmanns die Band Deutsch Amerikanische Freundschaft, kurz D.A.F. bzw. DAF, die - neben Kraftwerk und Can - zu...
The Flying Eyes Burning Of The Season Review

The Flying Eyes – Burning Of The Season

Vom Indie zum Psychedelic Nach ausgiebigen Touren, während der die vier Jungs von The Flying Eyes Bühnen in Nordamerika, Südamerika und Europa bespielten, veröffentlicht die Band aus Baltimore ihr neues Album Burning Of The Season....
Gary Numan Savage Songs From A Broken World Review

Gary Numan – Savage

Songs From A Broken World Seit gut vierzig Jahren ist er als Musiker aktiv. Segen und Fluch zugleich, denn vielen fällt zu seinem Namen zuerst Are Friends Electric von 1979 ein. Zwar sind die Spuren...
Motorpsycho The Tower Review

Motorpsycho – The Tower

Mainstream? Ich verstehe die Frage nicht! Beim Versuch, die Musik von Motorpsycho zu definieren, kann sich die Mehrheit wahrscheinlich auf folgendes einigen: 1989 in Trondheim / Norwegen gegründet, verbindet Psychedelic Rock mit verschiedenen Einflüssen aus...
Terry Hoax Thrill Review

Terry Hoax – Thrill

Nach fünf Jahren mit frischem Schwung wieder voll dabei Terry Hoax wurde 1988 in Hannover gegründet. Nach einer langen Pause zwischen 1996 und 2008 machte die Band weiter und hat inzwischen sechs Alben veröffentlicht. Fünf...
Soil Scream The Essential Review

Soil – Scream – The Essentials

20 Jahre laut, hart und schnell Scars, das dritte Album von Soil, wird von manchen als deren Debütalbum betrachtet, war tatsächlich aber schon das dritte Album der Band, mit der die Band international bekannt wurde....
Massiv in Mensch Am Port Der Guten Hoffnung Review

Massiv in Mensch – Am Port Der Guten Hoffnung

Lang ist's her Massiv in Mensch lernte ich zusammen mit den Jungs von Lord Of The Lost und Unzucht damals beim OGT kennen. Unheimlich sympathische Band, sehr down to earth, wie man so sagt: Entspannt,...
Dritte Wahl 10 Review

Dritte Wahl – 10

30 Jahre Punk-Attitüde Dritte Wahl aus Rostock scheint in Sachen Popularität den Toten Hosen und den Ärzte folgen zu wollen. Ihr letztes Album Geblitzdingst schaffte es immerhin auf Platz 23 der deutschen Album Charts. Für...
Unzucht Widerstand Review

Unzucht – Widerstand

Live in Hamburg Als ich Unzucht im August 2012 im Tunis in Marx kennenlernte, waren die sympathischen Jungs noch weitgehend unbekannt und mit ihrem Album Todsünde 8 auf Tour. Mit ihrem Auftritt bewiesen Schulle, De...
Crüxshadows Astromythology Review

The Crüxshadows – Astromythology

25 Jahre und kein Stück eingerostet The Crüxshadows (sprich: "Kru'shado's") überzeugen seit 1992 szeneübergreifend ihre Fans immer wieder durch mitreißende Shows, eine bemerkenswert positive Attitüde und tanzbare, intelligente Musik. Die ausufernden Touren der Amerikaner sind...
Lilly Among Clouds Aerial Perspective Review

Lilly Among Clouds – Aerial Perspective

Seltene Größe und Talent Hin und wieder begegnen mir Künstler mit ihren Alben, bei denen ich spontan total begeistert und gleichzeitig vollkommen unschlüssig bin. Lilly Among Clouds - Aerial Perspective ist ein solches Album. Die...
Eloy The Vision The Sword And The Pyre Review

Eloy – The Vision, The Sword and The Pyre Part 1

Eloy zeichnen den Lebensweg der Jean d'Arc nach Eloy verfolgte seit der Gründung 1969 in Hannover immer wieder mal musikalische Mamut-Themen. Das 77er Ocean beschäftigte sich ausgiebig mit Atlantis und den Sagen und Geschichten um...