Donal Gould: Musik verändert Leben

Es ist ein Schicksal, von dem es viele gibt: Donald Gould macht seit seinen Teenagertagen Musik, wird Soldat, spielt dort im Orchester. Nach seiner Zeit beim Militär will er Musik studieren, schreibt sich ein, kann aber auf Dauer die Kosten des Studiums nicht reißen. Er fängt an zu jobben, lässt das Studium sausen, lernt seine Traumfrau kennen.

Dann stirbt seine Frau. Donald kommt über den Verlust nicht hinweg und rutscht ab. Er fängt an, Drogen zu nehmen. Es geht weiter bergab in seinem Leben. Schließlich verliert er seine Arbeit, sein zu Hause, muss auf der Straße leben. Doch seine Leidenschaft, die Musik, hat er nie vergessen. Um sich ein paar Dollar zu verdienen, spielt er mal hier, mal da. Als er, inzwischen 51, noch immer obdachlos, abgemagert, verwahrlost, „Come Sail Away“ von Styx auf einem der vielen Straßenpianos in Sarasota, Florida, spielt, wird er gefilmt:

Die lokale Presse wird aufmerksam und das Feedback ist – zurecht – überwältigend. Schließlich bekommt auch seine frühere Hochschule Wind von der Sache. Die Spring Arbor Universität bietet Donald Gould ein Stipendium im Wert von mehr als 30.000 US$ an, um sein Studium abzuschließen.

Malachi Crane, Vizepräsident der Universität:

„Ihm ein solches Stipendium anzubieten, war eine leichte Entscheidung.“ „Wir haben unzählige Studenten erlebt, deren Leben sich durch unsere Ausbildung zum Besseren gewendet haben und wir wissen, das Donald eine einzigartige Gabe hat, mit der er das Leben anderer verändern kann.“

Donald Gould bekommt eine zweite Chance. Er darf sein Studium fortsetzen, bekommt das Studium finanziert und erhält sogar Unterstützung dabei, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Die Hochschule stellt ihm zusätzlich zum Stipendium einen Coach zur Seite, der ihm bei der Neuordnung seines Lebens helfen wird. Als ersten Schritt zurück in ein „normales Leben“ erhielt Donald seinen ersten Haarschnitt und seine erste Rasur in über 18 Monaten.

(Mit Material von Buzzfeed, Bild: Youtube)

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