Foo Fighters: Mit Musik gegen die „Spinner“

Jedes Land hat seine eigenen organisierten Spinner. Wir haben unsere und die Amerikaner haben – unter anderem – die „Westboro Baptist Church“. Die hat schon häufiger mit eigenwilligen Aktionen auf sich aufmerksam gemacht, sei es mit Demonstrationen bei Begräbnissen oder allerlei anderem Quatsch. Ganz weit vorne mit dabei ist die Westboro Baptist Church, wenn es um das Thema „Homophobie“ geht, gehört dieser Vereinigung doch die Domain „godhatesfags“, übersetzt „Gott hasst Schwule“.

Nun ist den Amerikanern außer ihrem Recht auf Waffenbesitz auch ihr Recht auf Religionsfreiheit und freie Meinungsäußerung extrem heilig. Ungefähr so, wie uns das Recht auf … äh… keine Ahnung. Vielleicht Überstunden oder so. Ich glaube, bei uns gibt es nichts, für das wir ähnlich verbissen eintreten. Egal. Jedenfalls kann diese Westboro-Clique nicht einfach so verboten werden und der Amerikaner muss mit diesem seltsamen Grüppchen leben.

„Damit leben“ bedeutet aber nicht „kommentarlos hinnehmen“. Wie genau sowas aussehen kann, zeigte sich am 21.08.2015, als „die Westboros“ der Meinung waren, gegen ein Konzert der Foo Fighters protestieren zu können. Das sah sich Frontmann Dave Grohl eine Weile an und ergriff dann die (Gegen-)Initiative. Friedlich, musikalisch, einfach episch.

„Never gonna give you up…“ *mitsing*

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