Polyprisma-Änderungen: Alles neu macht… äh… die Zeit

Polyprisma hat sich verändert, seit das Projekt Ende Mai 2015 startete. Die Änderungen betreffen vor allem Dich – denn wegen Dir machen wir das hier alles. Weil Dir nicht sofort alles auffallen kann, dachten wir uns, dass Dir eine kleine Geschichte unserer Erlebnisse vielleicht hilft zu verstehen, was wir hier tun – und warum manches so ist, wie es ist.

Am Anfang war das Feuer

Von der Idee, etwas zu machen, bis zu etwas Greifbarem, und vor allem Benutzbarem, ist es ein langer Weg.

Frank: „Ich hab‘ da eine Idee.“
Sascha: „Oh fuck…“

Mit Wissen und der Erfahrung und viel Enthusiasmus begann die Suche nach einer vernünftigen, handhabbaren und zeitgemäßen Plattform. Um eine lange Geschichte abzukürzen: Polyprisma läuft nach einigem hin und her auf WordPress.

Mit gar nichts an Wissen über dieses System in der Hinterhand fingen wir bei null an. Nicht bei null in dem Sinne, dass wir keine Ahnung von nichts hatten. Aber was WordPress anging, hätten wir genauso gut über Stricken reden können.

Neugierde und Gelegenheit sind die Werkstatt des Teufels, heißt es. Wir installierten uns WordPress auf einem Server und benahmen uns wie Kinder im Sandkasten. Mit allen dazu gehörenden Erfolgen und Fehlschlägen.

Die erste Version von Polyprisma war sehr klein gehalten und auch an vielen Ecken krude zusammengeklempnert. Bei etlichen Dingen wussten wir zwar, dass wir sie brauchen oder haben wollen. Vom „wie“ jedoch hatten wir gar keine Ahnung. Manche Texte und Seiten hatten zurückblickend auch ganz ehrlich den Charme eines Einbaukühlschranks. Von hinten.

Sascha: „Schreib mal eben was dazu.“
Frank: „Äh… JETZT?“
Sascha: „Ja? Wann sonst?“

Man lebt und lernt

Wir lernten in kurzer Zeit verdammt viel. Aufgaben wurden fast intuitiv verteilt und entgegen mancher Befürchtung funktionierte das, was wir nach und nach zusammenstückelten erstaunlich gut. Immer wieder schrauben wir – mal hier, mal dort – und manchmal sieht es nach außen hin so aus, als verfalle alles in brütendes Schweigen, während hinter den Kulissen echt die Luft brennt.

Immer wieder erleben wir lustige aber auch frustrierende Momente. Aber wir erleben auch viele echte Erfolge. Beispielsweise die Benutzerverwaltung. Das „ab Werk“ mitgelieferte System funktionierte – es wäre auch bedenklich, wenn nicht. Aber für unseren Geschmack sah es doch etwas arg „minimalistisch“ aus. Ein paar Tage lang verschwand Sascha in den Tiefen des Systems, aber am Ende entstand etwas, das nicht nur besser aussieht, sondern auch die Möglichkeit eingeräumt, sich mit Facebook, twitter, Google+ oder Instagram anzumelden und nach oben hin auch noch einiges an Möglichkeiten in der Hinterhand hat.

Sascha: „Dieses verdammte CSS!“
Frank: „Sekunde…“
[einige Stunden später]
Frank: „Meinst Du so?“
[die Seite sieht komplett anders aus]
Sascha: „Eigentlich wollte ich das da oben bloß etwas weiter links haben…“

Viele Änderungen bei Polyprisma waren zwar „bloß“ optisch. Angefangen bei kleinen Farbspielereien, über den mehrfachen kompletten Umbau der Seitenleiste bis hin zum Umzug des Seitenlogos von ganz oben nach ganz unten. Aber große wie kleine Eingriffe in das Design lösen oft genug nahe grenzenlose Verblüffung bei uns aus. Auch inhaltlich erweiterte sich Polyprisma. Ein erster Veranstaltungskalender kam. Das Video Of The Moment wurde geboren. Ganze Inhalte wurden umgebaut, verworfen oder komplett neu geschaffen. Und an allen Ecken und Enden wird noch immer permanent an Beschleunigung gefeilt, damit die Seite trotz hoher Informationsdichte akzeptabel schnell lädt.

Aus Gesprächen mit unseren Lesern wussten wir, dass nicht jeder, der auf Polyprisma kommt, sich für alle Musikstile gleichermaßen interessiert, über die wir berichten. Das stellte uns vor eine Herausforderung: Wie löst man das? Diese simple Frage stellte uns tatsächlich vor immense Herausforderungem.

Heraus kamen am Ende unsere Stil-Buttons, über die Du gezielt nur Nachrichten und Reviews zu einem bestimmten Musikstil angezeigt bekommst. Dem gingen endlose Diskussionen voraus, die nicht immer im allseitigen Einvernehmen endeten und nicht alle Kompromisse, die wir eingehen mussten, sind die besten der Welt. Aber insgesamt haben wir ein System gefunden, das immerhin für Dich benutzbar und für uns administrierbar ist.

Freude schnöder Götterfunke…

Ein steter Quell der Freude für uns waren und sind bis heute die sozialen Netzwerke. „Teilen“ ist so lange „einfach“, wie es genau so funktioniert, wie man sich das denkt.

Sascha: Aber ich will ein Mouseover, verdammt!
[1 1/2 Tage Abwesenheit]
Sascha: … geht doch!

Dummerweise liegt zwischen dem „sich denken“ und dem „es funktioniert“ ein langer und steiniger Weg. Inzwischen haben wir aber recht gut im Griff, wie unsere Artikel zuverlässig auch auf Facebook, Twitter, Google+ und Pinterest geteilt werden und immer wieder sehen wir, wie andere vor demselben Problem stehen und denken uns: „Ja, das Problem kennen wir auch.“ Darum sind es manchmal die kleinen Dinge, die uns unvermittelt vor große Probleme stellen. Unser Kalender, zum Beispiel, ist eigentlich total toll. Doch manche Dinge funktionieren dort erstmal nicht so, wie wir das gerne hätten.

Besonders groß ist unsere Begeisterung immer wieder, wenn eine Lösung, die wir mühsam gebaut haben, durch eine „tolle Idee“(tm) der Entwickler über den Haufen geworfen wird. Aber was wäre ein Projekt ohne permanente Herausforderungen?

Version 2.01

Mehr und mehr wurde uns bewusst, dass unser ursprüngliches Design an Grenzen stieß und für manche unserer Ideen und Pläne schlicht unbrauchbar war. Anfang November wagten wir den bislang größten Schritt für Polyprisma: Ein komplett neues Design. Der Kopf der Seite wurde drastisch verkleinert, die Seitenleiste mal wieder von Grund auf neu strukturiert. Der gesamte Aufbau der Startseite wandelte sich drastisch. Der Veranstaltungskalender bekam mit einem animierten Element einen prominenten Platz in der Mitte der Seite. Viele andere Bereiche der Seite erhielten eigene Abschnitte. Ein unerwarteter, aber von uns sehr begeistert aufgenommener Nebeneffekt war, dass die einzelnen Seiten nicht nur deutlich flexibler, sondern auch noch schlanker wurden.

Durch das neue Design entstanden neue Baustellen. In allen Bereichen. Neben vielen Design-Änderungen waren auch Erweiterungen „unter der Haube“ notwendig.

Frank: „Samma, was machen wir eigentlich, wenn die Platte abraucht im Server?“
Sascha: „Dumm gucken? Dann sind wir am Arsch!“

Zum Beispiel ein vernünftiges Konzept der Datensicherung. Aber auch das Gesamtkonzept der Seite haben wir weiter entwickelt. Es kamen Buchrezensionen dazu, und mit der Hanseatenbande stehen wir in Kontakt, um Dir spannende Einblicke in die Welt der Spiele zu ermöglichen. Fast regelmäßig seiteneigene Bilder. Die Playlisten unserer UKW- und gelegentlichen Webradio-Sendungen stehen für euch bereit und einige weitere Dinge sind in Arbeit.

Sascha: „Was treibst Du da schon wieder?“
Frank: „Och… ich probier nur eben was.“
[Tage vergehen]
Frank: „Ach übrigens, wir haben jetzt…“

Fast alle diese Änderungen werden von uns ausgiebig und gerne kontrovers diskutiert, von verschiedenen Seiten beleuchtet. Nicht immer sind wir einer Meinung und nicht alle super Ideen sehen am Ende noch so toll aus, wie sie gerade noch in unserem Kopf erschienen. Manchmal fragen wir direkt nach Rückmeldung – und diskutieren dann darüber. Änderungen an Polyprisma sind nicht nur weltfremde Ideen irgendwelcher Netz-Nerds, sondern sollen Polyprisma für Dich interessant und gut nutzbar machen. Deswegen bauen wir auch beständig weiter – manchmal leider auch auf Kosten der Zeit, die wir sonst in Rezensionen, Konzertberichte oder andere Artikel investieren würden.

So… jetzt hast Du einen kleinen Einblick, was so alles – neben schreiben, organisieren, Musik hören, Konzerte heimsuchen – auf Polyprisma passiert ist und weiterhin passieren wird. Wenn also mal nichts passiert, wenn nicht jeden Tag neue Reviews erscheinen, dann liegt das nicht daran, dass wir nichts tun. Im Gegenteil. Wahrscheinlich hecken wir gerade wieder irgendetwas aus…

2 KOMMENTARE

  1. Klasse, dass ihr immer weiter feilt um die Seite zu verbessern. Ganz besonders „Danke“ für die Stil-Buttons :-) Ich finde, die sind als Seitenbesucher Gold wert.

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