21.11.17, 08:46 Uhr
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Review

Review - Das Herz von Polyprisma

Reviews oder Rezensionen sind ein Hauptbestandteil von Polyprisma. Ein Review oder eine Rezension ist ein subjektiver Eindruck, eine Meinung. Polyprisma rezensiert ausschließlich, was uns gefällt. Darum gibt es auf Polyprisma keine Verrisse zu lesen. Nicht etwa, weil Polyprisma unkritisch wäre, im Gegenteil. Wir haben einen sehr eigenen und auch sehr eigenwilligen Geschmack, aber wir wissen eben auch, dass sich über Geschmack nicht streiten lässt. Deshalb halten wir es für Zeitverschwendung, negative Texte über Dinge zu schreiben, die uns gar nicht gefallen, sondern beschäftigen uns lieber mit den Sachen, die wir mögen, die wir toll finden und schreiben Reviews und Rezensionen dazu. Kurz gesagt: Wenn es auf Polyprisma rezensiert wird, ist es mindestens "gut".

Der Begriff Review

Auch wenn sich der Begriff "Review" eingebürgert hat, eigentlich ist er nicht ganz richtig. "Review" ist die englische Form des deutschen Wortes "Rezension" (von lateinisch "recensio" für "Musterung") oder "Besprechung". In der Regel ist ein Review / eine Rezension / eine Besprechung eine in Druckerzeugnissen oder digitalen Medien oft schriftlich niedergelegte, zuweilen aber auch mündlich in Funk, Film oder Fernsehen veröffentlichte Form einer Kritik, die einen bestimmten Gegenstand eines abgegrenzten Themenfeldes behandelt. Im Allgemeinen werden darin Inhalte wissenschaftlicher Erkenntnisse oder kultureller Schöpfungen, wie beispielsweise Bücher, Filme, Bilder, Tonträger, sonstige Kunstwerke, Konzerte, Theateraufführungen sowie Computerspiele oder Software ihrer Entwicklung nach beschrieben, analysiert und bewertet. Auch strukturierte Kritiken über Gebrauchsgüter werden zu den Rezensionen gezählt. Bei Polyprisma sind dies weit überwiegend Reviews zu mit Musik verwandten Themen.

Teil des Feuilletons

Als Teil des Feuilletons erscheinen Rezensionen (oder eben "Reviews") zeitnah kurz vor oder nach der Veröffentlichung ihres Betrachtungsgegenstandes. Während jedoch zum Beispiel bei einer Filmkritik Vorabbesprechungen durchaus üblich sind, wollen Buchverlage für Literaturkritiken bzw. Buchbesprechungen meist einen Zeitpunkt für diese erst nach Bucherscheinung vorgeben. Bei Musik ist das sehr kompliziert. Manchen Labels und Musikern ist es egal, andere wiederum verbieten jegliche Äußerung bis zu einem bestimmten Datum. Wann wir etwas rezensieren, ist deshalb nicht nur von unserer Lust und Laune abhängig, sondern auch von Faktoren weit außerhalb unserer Kontrolle.

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Mesh – Live At Neues Gewandhaus Leipzig

Fortsetzung von Gothic Meets Klassik Das 2015 gaben Mesh im Rahmen des 4. Gothic Meets Classic ein Konzert, zusammen mit einem 65köpfigen Orchester. Das ausverkaufte Haus feierte die Darbietung mit stehenden Ovationen und selbst hartnäckige...
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Frischer Alternative Rock von der Mittelmeerküste Moonshine Oversight aus der französischen Hafenstadt Toulon wurde 2014 gegründet und veröffentlichte 2016 die selbstbetitelte Debüt-EP Moonshine Oversight. Gut ein Jahr danach veröffentlicht die Band jetzt das erste "richtige"...
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Blutengel – Black

Zwischenschritt verbindet Gewohntes und Neues Ausgehend vom gleichnamigen Song des im Frühjahr 2017 veröffentlichten Album Leitbild entwickelte sich der Song Black auf der sich anschließenden Tour zu einem Favoriten von Publikum und Band. Das nahm...
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Solar Fake – Sedated Live and Acoustic

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Lesoir – Latitude

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Evanescence Synthesis Review

Evanescence – Synthesis

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Faderhead – Night Physics

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Tarja – From Spirits And Ghosts (Score For A Dark Christmas)

Von draußen vom Walde komm ich her... Wenn die Geschäfte Dominosteine und Christstollen bereits im August in die Regale stellen, sollte es nicht überraschen, wenn die Veröffentlichung der Weihnachtsalben auch weiter vorverlegt wird. Trotzdem war...
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Schwarzes Post Punk Revival Post Punk mit deutlicher Dark Wave und Goth-Rock-Färbung scheint ein unerwartetes Revival zu erleben. Die schwedische Band Then Comes Silence jedenfalls greift mit ihrem Album Blood tief in die Erinnerungskiste. Die...
Rufus Coates & The Blackened Trees Review

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Ein Album über einen langen Weg Das selbstbetitelte Debütalbum von Rufus Coates and The Blackened Trees ist wie die Stimme des Sängers: direkt und ehrlich. Die Musik strahlt eine sympathische Wärme aus, die Dich beim...
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Rock, bitter-süß Nic Cester, Sänger der australischen Band Jet, ist unvergessen für den Knüller Are You Gonna Be My Girl (Get Born, 2003). Mit Sugar Rush veröffentlicht er trotz der just anlässlich der Tour mit...
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From Reel to Real Produzenten haben das Glück, mit vielen unterschiedlichen, großen und kleinen Künstlern zu tun zu haben. Sie haben aber auch das Pech, dass sie meistens nicht wahrgenommen werden. Kennst Du Kurt Uenala?...
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Eine andere Form von bedrückend Acht Jahre nach Vom Feuer der Gaben veröffentlichten Klez.e Anfang des Jahres das Album Desintegration. Dem folgt jetzt das dazu gehörende Live-Album November. Die Aufnahmen zu November entstanden auf Konzerten...
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