A Pale Horse Named Death – Lay My Soul To Waste

Type O Negative trifft Life Of Agony und machen mit Alice in Chains eine Party. Dunkler Metal mit eingesprenkelten Elementen aus Metalcore und Doom. Das Gemetzel nennt sich A Pale Horse Named Death. Der sperrige Bandname wird noch getoppt durch den Namen des Albums: Lay My Soul To Waste. Die Nähe zu Type O Negative liegt der Band sozusagen in den Genen: Deren Ex-Drummer Sal Abruscato ist Gründer von A Pale Horse Named Death.

Diese Musik ist nichts für den sonnigen Nachmittag oder den gutgelaunten Ausflug durch sommerliche Blumenwiesen. Die Stimmung dieser Musik ist jenseits von Goth. Weit jenseits. Lay My Soul To Waste ist Metal gewordene Depression, die sich aus tief empfundenen Hass und einer profunden Enttäuschung vom Leben speist: Die betrügende Freundin, Drogensucht, Selbstmord, Mordlust, der eigene Tod, die Sinnlosigkeit der eigenen Existenz werden unmissverständlich durchdekliniert. Bei den Texten bleibt Optimisten wenig Raum zum Schönreden: „Body bag in the back of my truck / You know you just had some shitty luck / When you met a guy like me. A guy like me / God won’t hear you when your begging please

A Pale Horse Named Death – Lay My Soul To Waste ist kein Album für zartbesaitete Gemüter. Musikfans am Rande des Selbstmordes sollten von diesem Album vielleicht auch besser die Finger lassen. Wer ernsthaft dunklen Metal der oberen Liga sucht und den Kanal sozusagen echt zu hat, der könnte mit diesem Album etwas finden, dass die eigene perfekt Stimmung ausdrückt.

A Pale Horse Named Death – Lay My Soul To Death ist erschienen am 24.05.2013 bei Steamhammer (SPV)

Webseite der Band: http://apalehorsenameddeath.com/

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