Breed 77 – The Evil Inside

Oh yes! Es gibt noch Musik mit Arschtrittfaktor! Breed 77 – The Evil Inside heißt das musikalische Attentat, das ich gerade auf meine Nachbarschaft verübe. Die Bude bebt, die Wände wackeln und alle haben Spaß – So soll das sein! Wie eine Herde wütender Mustangs stampft die Band durchs Wohnzimmer und tritt allen und jedem mit Wucht in den Hintern. Genau das Richtige für einen verpennten Morgen.

Ernsthaft: Als mir Breed 77 angeraten wurde, hab ich ziemlich doof geguckt: „Breed wer?“ – „Kommt aus Gibraltar“, sagte man mir. Meine erster Gedanke war: „Ethno? Weltmusik? Kulturgeklimper? Oh bitte nicht…“ – „Nein, ganz anders“, versicherte man mir. Ich solle mal abwarten. Also wartete ich. Und reinhören sollte ich. Also höre ich – und jetzt wackelt hier die Wand. Was geile Musik! Ich hatte ja schon fast die Hoffnung aufgegeben, dass aus Europa noch ernstzunehmender Hardrock kommen könnte. Doch Breed 77 haben meiner Hoffnung kräftigen Wind unter die Flügel gepustet.

Holla, was für ein grandioses Stück Rockmusik. The Evil Inside ist eine Mischung aus Rock, Hardrock und Metal, die mit Volldampf nach vorne geht. Der Gesang von Paul Isola hat was von Lemmy, aber auch was vom alten Hetfield. Die Gitarren lassen bei mir auch kaum Wünsche offen. Schlagzeug und Bass runden sauber ab. Das ist nichts für Warmduscher und Kuschelrockliebhaber, sondern eher für die moschende Bikerfraktion.

Breed 77 – The Evil Inside erscheint am 26. April bei Frostbyte Media Inc / Soulfood

Webseite der Band: Facebook

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