Buckcherry – Confessions

Buckcherry aus Los Angeles gehört schon seit Jahren zu meinem festen Repertoire, wenn mir der Sinn nach gradlinigem, amerikanischem Rock steht. Die Musik von Bockcherry eignet sich gleichermaßen perfekt für die ungezwungen rockende Party wie auch zum Autofahren oder als Begleitung, um endlich die eigene Bude auszumisten. Das gilt auch für das neue Album Confessions.

Das neue Album von Buckcherry geht eher in die Richtung von Kid Rock, Bon Jovi oder Taproot als in die von Metallica oder Anthrax. Confessions ist ur-amerikanischer Rock, der breit, unkompliziert und angenehm erwachsen ‚rüberkommt. Die Musik klingt nach Highway, Sonne und endloser Landschaft. Die Band spielt entspannt und unverkrampft und ja, die Songs sind vielleicht ein wenig zu eingängig, aber gerade das kommt auf dem Album richtig gut.

Buckcherry muss nicht so tun „als ob“. Die Band muss nichts beweisen. Die Jungs sind erwachsen geworden und können deshalb ganz entspannt Musik machen. Dadurch wirken die Songs ungezwungen und glaubwürdig. Die Musik ist markant, hat Charme und ist ganz eindeutig Buckcherry: Die Songs rocken alle wie Sau, beflügeln und machen mir Spaß.

Woran ich festmachen kann, dass Confessions ein geiles Album ist? Ich kann das Album wieder und wieder durchlaufen lassen und trotzdem geht es mir auch nach dem sechsten, achten, zwölften Durchlauf nicht auf die Nüsse. Vielleicht ist das Album ein Tick zu eingängig, zu perfekt, um Puristen zufriedenzustellen. Aber ich finde Confessions mindestens so gut wie das 2006er Album „15“.

Wer – wie ich – Musik mag, bei der man die Sonne auf der Haut spürt und gepflegt ein oder zwei Bierchen heben kann, wer auf typisch amerikanischen Rock steht, der sich nicht in den Vordergrund drängelt, sondern einfach mitläuft, wenn alle eine gute Zeit haben, der wird mit Confessions bestens bedient.

Confessions von Buckcherry erscheint am 15.02.2013 bei EMI Classics (EMI)

Webseite der Band: http://buckcherry.com/

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