Do Not Dream – Eiszeit

Pünktlich zum Maifeiertag feierte die Oldenburger Band Do Not Dream im Veranstaltungszentrum Cadillac den Release ihres aktuellen Albums Eiszeit. Die ausgelassen feiernden Fans ließen sich von den tollen Songs der Band mitreißen und gemeinsam feierten alle noch bis tief in die Nacht (Siehe Fotos unten).

Das Album Eiszeit ist elektronischer als die vorhergehenden. Es ist auch nach einer Reihe personeller Veränderungen in der Band ein wenig anders gestimmt. Die größte stilistische Neuerung ist der Synthesizer. Der Stil ist noch immer sehr ambitionierter gut hörbarer Metal, jedoch verändert sich die Grundstimmung der Musik durch den Synthie und ich weiß noch nicht so recht, ob ich das gut finde oder nicht. Handwerklich ist das Album Eiszeit auf jeden Fall solide gemacht. Das Album ist sehr melodischer, eingängier Dark Metal oder Dark Rock.

Sänger Simon setzt seine Stimme vielseitig ein. Dadurch sind die Songs immer wieder anders, was das Album angenehm abwechslungsreich macht. Auch die Texte sind gut und es lohnt sich, hinzuhören. Thematisch hat die Band für Eiszeit einige Märchen aufgegriffen und verarbeitet. Es ist spannend herauszuhören, welches Märchen zu welchem Song gehört. Die Band hat das echt gut gemacht.

Insgesamt ist das vierte Studioalbum von Do Not Dream – Eiszeit gelungen. Es klingt harmonisch, ist gut strukturiert, die Songs sind harmonisch, teils sehr nachdenklich, fast melancholisch. Mehr elektronik sollte die Band meiner Meinung nach nicht in ihre Kompositionen einbauen, aber wie so oft: Das ist mein Geschmack. Wer Do Not Dream schon kennt, kann bei Eiszeit bedenkenlos zugreifen. Wer die Band noch nicht kennt und auf dunklen Metal / dunklen Rock mit deutschen Texten steht, sollte auf jeden Fall mal reinhören. Mir gefallen besonders der Leb Dein Leben und Schlaflied.

Do Not Dream – Eiszeit ist erschienen am 30.04.2013 (Selbst verlegt)

Webseite der Band: http://www.donotdream.de/

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