Heaven’s Basement – Filthy Empire

Newcomer finde ich spannend. Frischer Wind, neue Ideen, neue Ansätze. Heaven’s Basement sind solches Newcomer und deren „Nothing Left To Lose“ finde ich spontan griffig. Nicht unbedingt ein zweites „Hells Bells“ oder „Enter Sandman“, aber doch… gefällt mir. Die Erfahrung hat mich gelehrt, vorsichtig zu sein: Wenn eine Band eine solche Single als Köder für ihr Debütalbum anbietet, dann ist das oft das Highlight des Albums.

Mit der Befürchtung lag ich allerdings voll daneben. Meine Fresse, was für eine Scheibe! Unglaublich! Heaven’s Basement macht bockstarken Rock. Diese Band hat mich vom Fleck weg begeistert. Mit ihrem Debütalbum (Ich kann das nicht oft genug betonen: Das ist deren Erstlingswerk!) haben die Jung ordentlich vorgelegt. Alter Verwalter! Das geht ab! Heaven’s Basement langen zu, als wenn sie ihr ganzes Leben lang nichts Anderes getan hätten. Straight, ohne Debatte: Rock. Vom Feinsten. Kein Wischi-Waschi, kein Gedresche. Sauberst auf der Ideallinie und dabei gaaaaaanz easy alles weggerockt. Sahne!

Die Single „Nothing Left To Lose“ fand ich schon ganz gut, aber auf dem Album sind noch andere Songs, die können richtig was. „The Long Goodbye“ und „Heartbreaking Son Of A Bitch“ treten ultimativ Hintern. Ganz großes Tennis! Sozusagen Wimbeldon! Okay, „Be Somebody“ ist der Song fürs Konzeptradio, und „The Price We Pay“ ist der Weichspüler. Doch nsgesamt macht das Album Spaß! „Filthy Empire“ ist noch kein V8 mit sechs Litern Hub, aber Heaven’s Basement fangen ja gerade erst an! „Jump Back“ und „Executioners Day“ sind meine Anspieltipps. In ein paar Jahren kann die Band zu den ganz Großen gehören, wenn sie so weiter macht.

Noch jemand ’n Pils?

Heaven’s Basement – Filthy Empire ist am 01.02.2013 bei Red Bull Records erschienen.

Webseite der Band: http://heavensbasement.com/

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