Kanye West vs Bohemian Rhapsody: OMG why…

Als erklärter Fan von Cover-Versionen wird mir gerne und viel Material vorgestellt. Einiges davon ist okay, manches richtig gut, und hin und wieder sind großartige Interpretationen dabei, die dem Original den Rang ablaufen. Allerdings gibt es auch Songs, die einfach nicht zu covern sind, weil das Original bereits unglaublich erfolgreich war und über Generationen hinweg für sich selbst steht, weil es mehr ist als eben nur „dieser Song“. Bohemian Rhapsody ist so einer. Von solchen Ikonen der Rockmusik sollten Künstler besser die Finger lassen, denn sie können dabei nicht gewinnen.

Im Vorfeld des diesjährigen Glastonbury Festivals gab es einiges TamTam um den Headliner Act: Kanye West. Der wiederum glaubte wohl, sich mit den Leuten irgendwie gut stellen zu müssen: Er wollte das Publikum mit seiner Interpretation der Bohemain Rhapsody auf seine Seite holen. Das Resultat war bestenfalls grotesk. Abgesehen davon, dass er in Sachen Textsicherheit leichte Defizite hatte, ist eins nach dieser „Perfomance“ klar: Der in seinem Genre erfolgreiche und bestimmt auch irgendwie talentierte Kanye West sollte dem Publikum mehr als nur dankbar für dessen Support sein und in Zukunft lieber das machen, was er kann (rappen, vielleicht) und nicht das, was er nicht kann (singen).

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