Lionface – Battle: Let’s fetz!

Lionface – Battle ist die dritte EP des Projekts der Britin Kat Marsh aus Bristol. Ein Kleinod, bei der die Frage, was das eigentlich ist, zu dicken Backen führt. Rock, Electro, Pop, Soul, Breakbeat… alles drin. Vielleicht Alternative-Pop? Oder Electro-Rock-Pop? Schwer zu sagen, aber auch ziemlich egal, denn: Lionface – Battle drückt richtig gut ins Gesicht.

Als ich „Vampire“ anlaufen lasse, ist mein erster Gedanke „Boah… was geil!“ Impulsiv, antreibend und dynamisch ist das, was da aus den Boxen ballert. Ein komplexer Mix verschiedenster Stilrichtungen, der offenherzig und ehrlich dazu auffordert, das Tanzbein zu schwingen. Die Balance zwischen Rock, elektronischen Anteilen und Pop ist klasse ausgewogen, frisch und viel zu selten gehört.

Anleihen aus dem 90er Pop machen die Musik eingängig und gerade die Verbindung aus Rock und elektronischen Elementen erinnert ein wenig an Nine Inch Nails. Der Gesang von Kat Marsh gibt den Songs Seele, gibt der Musik Soul. Die Musik macht einfach Spaß und ist ein schönes Beispiel dafür, dass Experimente mit Stilmixen manchmal eben doch für ein breiteres Publikum taugen.

Das finale „No Hope State“ der EP ist eine wunderschöne Bombast-Ballade, in der die Stimme von Kat ebenso beeindruckend zur vollen Entfaltung kommt, wie das Gespür für das richtige Maß. Lionface vermeidet es bei allem Schub sehr gekonnt die Stücke zu überladen. Die Musik bleibt stets ausgewogen und stimmig.

Lionface – Battle ist erschienen am 27.11.2015 bei Hunted Records

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