Mimi & The Mad Noise Factory – Nothing But Everything

Ein einziges Schnipselchen reichte aus, um mich total hibbelig und neugierig zu machen: „It’s gonna take more, more than this“. Dieses Fragment versprach spannende Musik. So lernte ich das neue Album „Nothing But Everything“ von Mimi & The Mad Noise Factory aus London kennen. Ich erwartete schwungvollen, modernen Synthiepop. Zum Teil wurde meine Erwartung auch vollkommen erfüllt. Sehr eingängiger, gefälliger Synthie-Pop-Rock wird mir da präsentiert, der mir sofort gute Laune macht, aber auch einen nicht zu leugnenden Hauch von Melancholie in sich trägt.

Aber „Nothing But Everything“ bietet mehr, weil Mimi mehr kann. Viel mehr. Das treibende, marschierende „Smile“ gibt einen ersten Eindruck vom Soul und der stilistischen Vielfalt der Band, die mich mit diesem Album total beeindruckt hat. Rock, Jazz, verträumter Pop, treibender Elektro, all das bietet Mimi & The Mad Noise Factory – Nothing But Everything. Und dazu diese Stimme. Eine Stimme, die mehr verspricht als nur das Gesagte, die verführt, den Kopf verdreht.

Ein erfrischendes Album, mit dem gewissen Etwas. Musik, die unter die Haut geht. Toll umgesetzt, modern eingespielt. Mir gefällt an dem Album besonders die spürbare Energie, der Vibe, der von der Musik ausgeht, ohne sich aufzudrängen. Nothing but Everything hat weder Attitüde noch Pathos nötig, sondern überzeugt mich durch seine Zartheit, seine vorsichtige Präsenz. Die Songs wirken authentisch, glaubwürdig, sind natürlich, harmonisch und ja, auch verführerisch. Diese Musik macht Lust auf Autofahrten durch das Neonmeer der Großstadt, erinnert an Nächte in Clubs, an die man sich flüchtig erinnert, an Liebschaften, Eroberungen, an Augenblicke, Abende…

Noch ’nen Drink?

Mimi & The Mad Noise Factory – Nothing But Everything erscheint am 14.03.2014 bei Warner

Offizielle Webseite von Mimi & The Mad Noise Factory

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