Temple Invisible – Wenn Musik befreit und inspiriert

Es gibt so Tage, an denen das Wetter einem den Finger zeigt und behauptet, der Kalender hätte ja keine Ahnung, denn es ist ja sowieso mindestens Spätherbst und überhaupt: Fuck off, Sonne! An solchen Tagen habe ich oft so rein gar keine Lust auf Party und die ganze Gute-Laune-Musik, die ganzen Partyscheiben gehen mir voll auf den Zeiger und ich würde am Liebsten alles hinschmeißen und auswandern.

Und dann gibt es genau solche Tage, an denen bekomme ich Musik in die Finger, die exakt an solchen Tagen gehört werden muss. Musik, die mich mitnimmt auf eine Reise durch eine imaginäre Welt aus Sound, die Tagträume auslöst. Hypnotische Soundkonstrukte, die nicht einschläfern, weil „schlafen“ das Letzte ist, an das man bei der EP Temple Invisible – Enter denkt. Wie von selbst schraubt sich der Lautstärkeregler immer höher, drückt der Sound von allen Seiten, befreit, trägt.

Temple Invisible haben mir mit Enter ein wundervolles Geschenk gemacht. In welches Genre diese Musik gehört? Gute Frage. Elektronisch, modern. Vielleicht irgendwas mit Ambient oder House, Trance vielleicht? Ich weiß es wirklich nicht. Breakbeat ist da drin, Klangsphären, Synthpop, Rock, Folk, Soul… von allem etwas. Temple Invisible – Enter ist genau solche Musik, die mich inspiriert. Das klingt jetzt abgehoben, aber für mich ist das Musik, die meinen Geist erfrischt, die mich auf neue Gedanken bringt. Es ist genau die Art kreativer Musik, von der es auf dieser Welt nicht genug geben kann.

Temple Invisible – Enter ist erschienen am 30.03.2015 bei Temple Invisible / The Funky.

Webseite der Band: http://www.templeinvisible.com/

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