24.04.17, 03:39 Uhr

Die Anfänge

Frank ProfilfotoEnde der 1980er schrieb ich nebenher meine ersten Publikationen in dem damals noch weitgehend unbekannten „Internet“. Was zurückblickend heute wohl als „Gastro-Kritiker-Blog“ bezeichnet würde (und mancherorts heutzutage fürchterlich „hip“ und „modern“ sein soll), waren meine ersten Schritte als Autor, Redakteur und Webdesigner. Hieraus entstanden Jahre später mehrere erfolgreiche Ausflüge in verschiedene Genres:

  • Co-Autor OL.TXT (ca. 1988-1997)
  • Redakteur (mods.de, ca. 2001 bis 2003)
  • Buchautor (Webdesign, HTML, Sitestructure, Design, Procedures, bei Sybex 2001-2003),
  • Community-Manager Battlefield Franchise (de/eu, Electronic Arts), Teamleiter, Chefredakteur (BF-News) und Veranstaltungsorganisator (BF-Cons) (2003-2007)
  • Fotograf (Event, Konzert, seit 2005),
  • Radiomoderator Webradio (erste Gehversuche, 2006-2007)
  • Blogger (Tapirherde: Politik & Gesellschaft, 2006-2011, seit dem „hybernierend“)
  • Radiomoderator Webradio (feste Sendeplätze, 2010-2013)
  • Redakteur bei 60minuten (2012-2015)
  • Radiomoderator UKW (seit 2012)
  • Chef von Polyprisma (zusammen mit Sascha, seit 2015)

Das alles passierte „nebenbei“, sozusagen als Hobby. Neben diesen ganzen Sachen habe ich was ganz anderes gelernt, studiert und gemacht, aber das tut hier nichts zur Sache. Vielleicht erzähle ich davon mal bei anderer Gelegenheit.

Frank und das Radio

Irgendwann 2006 / 2007 begann ich als Moderator bei einem namenlosen Webradio „just for fun“ mitzumachen. Von hier ging es Anfang 2012 zu 60Minuten. Ich lernte Rezensionen und Reviews zu schreiben, begann Interviews zu führen und lernte aus der Notwendigkeit heraus als Autodidakt viele Grundlagen, unter anderem die des Recordings.

Frank Radio Funny FaceGleichzeitig wechselte ich vom Webradio zum „echten“ UKW-Radio. Dadurch erweiterte ich meine Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Redaktionsarbeit und lernte gleichzeitig Abläufe in Funkhäusern kennen. Der größte „Kulturschock“ war für mich das Thema „Radio-Automation“. Stichwort Mairlist / Proppfrexx. Das hatte ich so nicht erwartet, aber dadurch ergab vieles plötzlich Sinn und mir erschloss sich ein völlig neues Universum.

Die Grundlagen der Studio- und Tontechnik, sowie Mixing und Mastering (Audition, ProTools, Sonar) sowie Redaktionsabläufe und Sendungsgestaltung erarbeitete ich mir selbst. Seit 2012 habe ich eigene Sendereihen, die ich komplett in Eigenregie fahre. Mittlerweile unterstütze ich neben meinen eigenen Sendungen noch eine Reihe weiterer Projekte. Polyprisma ist dennoch meine wichtigste Plattform, die alles trägt, was ich mache.

Die Grundlagen der Tontechnik habe ich heute ganz gut im Griff und Schnitt und „Postproduktion“ sind für mich auch längst keine schwarze Magie mehr. Trotzdem gibt es immer irgendetwas dazu zu lernen und in Sachen Equipment bin ich sowieso ein Fass ohne Boden.

Frank und die Musik

Stapel CDs auf dem SchreibtischMusik begleitet und interessiert mich seit frühester Jugend. Mein Vater war Multiinstrumentalist und redlich bemüht, in mir die Begeisterung für das Musizieren zu wecken – die Saat trägt Früchte, allerdings nicht so, wie er sich das wohl dachte. Ich kann immerhin ein wenig Noten lesen und das eine oder andere Instrument zumindest ein wenig spielen, aber keins davon auch nur annähernd gut genug, um damit irgendjemanden zu beeindrucken („erschrecken“ wäre glaube ich treffender formuliert.)

Meine musikalischen Wurzeln liegen bei Yello („Stella“ & „Solid Pleasure“), Jean Michel Jarre („The Concerts In China“), Depeche Mode („Black Celebration“), Kate Bush („Cloudbusting“), Peter Gabriel („1“ bis „4“), Bruckner („No. 4“ und „No. 9“) und Brahms („Requiem“, „No. 3“ und „No. 4“). Hier rechts eine auf die Schnelle zusammengeklickte Spotify-Playlist mit ein paar Songs, die ich immer wieder mal ganz gerne höre, aber diese Liste ist keine „All Time Top irgendwas“. Was ich tatsächlich aktuell höre, liest Du umfangreich auf Polyprisma.

Es fällt mir schwer, meinen Geschmack auf eine oder einige wenige musikalische Stilrichtungen einzuengen. In meinem Archiv findet sich Musik von Abba bis ZZ Top. Jazz und deutsche Singer-Songwriter liegen bei mir friedlich neben Heavy Metal und Rap und ich habe kein Problem damit, fließend zwischen den musikalischen Genres zu wechseln. Selbst ungewöhnlichste Künstler und Stilrichtungen probiere ich gerne aus, denn ich liebe es, Musik für mich zu entdecken. Mich faszinieren Künstler wie Ella Fitzgerald oder Udo Lindenberg genauso sehr, wie eine Rihanna oder ein Till Lindemann. Da aber immer wieder gefragt wird, was denn nun meine Lieblingsmusik ist, hier eine Liste der von mir favorisierten Musikstile. Aus den hier genannten Stilen gefallen mir mehrere, aber nicht immer alle Bands und Künstler und schon gar nicht alle Songs, aber diese Liste vermittelt einen ganz brauchbaren Überblick über meinen alltäglichen musikalischen Horizont. In alphabetischer Reihenfolge, ohne Gewichtung der Bedeutung für mich, entstanden in Anlehnung an die „Liste von Musikgenres“ bei Wikipedia:

Alternative Rock, AOR, Artrock, Bluesrock, Dark Rock, Dark Wave, Elektronische Popmusik, Fusion, Future Pop, Electro-Industrial, Electro Wave, Gothic Rock, Grunge, Hard Rock, Indie-Rock, Industrial Dance, Neue Deutsche Härte, Neue Deutsche Welle, New Prog, New Wave, Post-Grunge, Progressive Rock, Southern Rock, Space Rock, Stoner Rock, Swiss Wave, Synth Rock, Trip-Hop.

Meine Sendungen und  Rezensionen sind deshalb weniger „umfassender Ausdruck und begrenzender Rahmen“ meines Musikgeschmacks. Sie sind vielmehr Spiegel meiner Leidenschaft, Musik zu entdecken, zu erkunden und für mich auszuprobieren, um dann andere daran teilhaben zu lassen. Im Moment höre ich zum Beispiel gerne Musik aus den Bereichen Hardrock und Synth-Pop/Electro-Rock, häufig mit schwarzem / düsteren Einschlag, z. B. Nine Inch Nails, Mesh, Foo Fighters, Tool und so weiter.

Frank und die Games

Computer und Zocken gehören für mich zusammen. Das ist so seit Anbeginn der Tage. Das ist für mich genauso wichtig wie Musik. Darum zocke ich manchmal ganz gerne ’ne Runde. Gerne auch mal länger.

Es gibt eine ganze Menge von Spielen, die ich mag. Im Laufe der Zeit wechseln die Spiele natürlich, aber manchen Spielen bin ich durchaus für ein paar Jahre treu, zum Beispiel Battlefield, Neverwinter, ARMA, Kerbal Space, Minecraft, Galactic Civilisation und andere.

Manchmal (wenn ich daran denke) streame ich mein Gedaddel auch. Das kann man dann hier auf dem Stream via Twitch.tv miterleben. Ich habe keine festen „Sendezeiten“ für meinen Stream, schließlich habe ich auch noch anderes zu tun. Aber manchmal… und dann eben auch gerne länger…

Frank und Interviews

Frank, Marta, Ralph - Die Happy InterviewEin zentraler Punkt meiner Arbeit sind Gespräche mit anderen Menschen. Wenn diese Gespräche aufgezeichnet und wiedergegeben werden, nennt man das wohl „Interview“. Am Anfang war das für mich sehr seltsam und ich habe viele größere und kleinere Böcke geschossen. Doch auch hier habe ich sehr viel dazugelernt: Fragetechniken, Selbstbeherrschung, Vorbereitung und Recherche, Gesprächsführung. Aber auch ganz banale technische Dinge, wie zum Beispiel „wie lange kann ich ein Mikrofon am ausgestreckten Arm halten?“ „Was macht man gegen Windgeräusche?“ und so weiter.

Wie viele Interviews ich inzwischen geführt habe, weiß ich beim besten Willen nicht. Ich vermute ein paar hundert, aber nagelt mich nicht drauf fest. Zu meinen Interviewpartnern gehörten bis heute unter anderem:

A Life Divided, Alexander Beyrodt, Andreas Henneberg, The Arcanes, Balthazar, The Beauty of Gemina, Black Book Lodge, Thomas Blug, B.o.s.c.h, Brave Black Sea, Bushfire, Cmdr Rkr, Coffin Riders, Diary of Dreams, Coppelius, Crüxshadows, Diary of Dreams, Die Happy, Dietmar Wischmeyer, Do Not Dream, Elisabeth Cutler, Enno Bunger, Eisbrecher, Falkenberg, Fossa, Geoff Tate, Thomas Godoj, Genetic Disorder, Gülbahar Kültür, Sebastian Fitzek, Guru Guru, Hans Liberg, Hundred Seventy Split, Hyne, I.C.O.N, Kissin’ Dynamite, Leo Lions, Lord of the Lost, Mandowar, Jochen Malmsheimer, Mainpoint, Massiv in Mensch, Megaherz, Michelle Ailjets, Monica Jeffries, Mono Inc., Nitrogods, The New Roses, Northern Lite, Parka, Pendejo, Rachael Sage, Richie Arndt, Saltatio Mortis, Saor Patrol, Seether, Stephanie Neigel, Subway to Sally, Supercharger, Terry Hoax, Thundermother, Unzucht, VNV Nation, Who Killed Bruce Lee, und etliche andere mehr.

Polyprisma

Polyprisma.dePolyprisma entstand eigentlich aus der Idee heraus, eine Seite zu gestalten, auf der ich eine meiner Radiosendungen vorstellen und diskutieren wollte. Dann passierten Dinge und plötzlich wurde aus Polyprisma eine komplette Plattform „mit allem“. Geplant war das so eigentlich nicht, aber manchmal kommt es eben anders…

Und so hatte ich über Nacht – im wahrsten Sinne des Wortes – Ende Mai 2015 wieder ein Webprojekt, für das ich seit dem voll verantwortlich bin. Mit allen Vorteilen und Freuden, die das mit sich bringt, aber auch mit allen größeren und kleineren Problemen und Problemchen. Viele meiner bisher gesammelten Erfahrungen fließen hier zusammen und ergeben ein größeres Ganzes, das ich so auch nicht vorhergesehen habe, aber hey, es macht irre Spaß und zusammen mit den anderen hier kommt ganz gut was zusammen.

Polyprisma hat sich in der Zeit stetig weiterentwickelt und viele Ideen und Ansätze, die am Anfang toll erschienen, entpuppten sich als totale Schnapsideen. Andere Ideen wiederum brauchen irrsinnig viel Zeit, bevor sie umgesetzt werden können. Was ich am meisten durch Polyprisma gelernt habe? Geduld haben. Was ich mit Polyprisma erreichen will? Ich möchte meine Interessen bündeln und die Ergebnisse dessen, was ich tue, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Polyprisma ist eine Plattform, eine Idee, ein Konzept, das aus vielen einzelnen Komponenten besteht, an denen mir nicht alleine die Lorbeeren zustehen.

Es ist gerade das, was mich besonders an Polyprisma fasziniert. Leute zusammenbringen und gemeinsam aus vielen Ideen eine Idee machen, gemeinsam etwas verwirklichen, gemeinsam etwas schaffen. Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination, sagte Spock mal. Genau darum geht es: Eine Plattform schaffen, auf der man sich entfalten kann, ausleben kann, seine Ideen ausprobieren kann und als Individuum wahrgenommen wird und nicht vor einer „Corporate Identity“ verblasst – und dabei trotzdem nicht alleine ist.

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